Zora minimiert

Midimalismus im Bücherregal

Ich habe drei Bereiche, in denen ich den Minimalisums nicht konsequent durchziehe. Der erste ist der Kleiderschrank, der zweite ist das Bad, dort habe ich momentan einen ziemlich grossen Badeschaumvorrat und Haarprodukte. Im Sommer werde ich dort wieder abgespeckt haben, in dem Bereich sind Schwankungen bei mir normal. Der dritte Bereich sind Bücher.

Mein Verhältnis zu Büchern bleibt interessant. Ursprünglich habe ich dort angefangen auszumisten, das war der Startschuss zum Minimalismus. Ich liebe Bücher, aber es gab zu viele, die ich nicht mehr las oder noch gar nie angerührt hatte. Diese brauchten Platz und waren auch bei Umzügen eine Last. Ich trennte mich daher recht problemlos von ihnen.

Gleichzeitig jedoch begann ich mein Sprachstudium und ich musste auch alte Bücher lesen und Lexika anschaffen. Bis vor 2 Jahren wuchs meine Büchersammlung fast allein aus diesem Grund, auch wenn ich die gelesenen Bücher inzwischen wieder in den Kreislauf gebracht habe. Zwar hätte ich Werther & Co auch am PC lesen oder ausdrucken können, aber zum einen kann ich mir so Details weniger merken und zum anderen wäre ein ausgedrucktes Buch doch auch wieder physisch vorhanden. Ich zog es vor, alle alten Schinken im altmodischen Buchformat zu lesen.

Nach und nach schlichen sich doch wieder Bücher ein, die ich im Moment nicht hergeben will. Das sind einerseits Romane, die ich während den Ferien gekauft habe, andererseits ein bis zwei Sachbücher in Sachen Minimalismus und essen. Ich habe noch einige andere Sachbücher, die ich im Moment nicht lese, die aber Teil meiner Interessen sind und deshalb bleiben dürfen. Insbesondere das über Schizophrenie behalte ich. Ich lese im Moment nur wenig zum Thema psychische Krankheiten, aber es interessiert mich nach wie vor brennend und es ist gut, für den hoffentlich nie eintretenden Notfall ein Buch zu haben. Auch das Kamasutra fehlt nicht. Im Fall der Fälle will ich es nicht googlen, sondern gemeinsam mit dem Freund durchblättern.

So ist mein Bücherregal in den letzten acht Jahren doch wieder gewachsen. Zwar alles im Rahmen, aber es gibt wieder Bücher, die ich nicht mehr lese. Romane von Frauen anfang 20 habe ich angefangen auszusortieren, gerade, wenn ich sie seit 3 Jahren nicht angerührt habe. Ich bin da vorsichtig, manchmal vermisse ich Bücher, die ich seit Jahren weggegeben habe. Eines hat mich tatsächlich dazu inspieriert, mehr Röcke zu tragen und letztlich die Haare wachsen zu lassen: Wann, wenn nicht jetzt, soll ich meine Beine zeigen und meine vollen schwarzen Haare? Manche Geschichten wirken halt doch mehr als ein Selbsthilfebuch, mein nächstes Stichwort: Die hatte ich fast alle aussortiert, aber nun habe ich doch eines für autogenes Training gefunden und Essen als Ersatz von Geneen Roth (darüber habe ich auch schon geschrieben). Es sieht im Moment aus, als würde ich ein neues Gleichgewicht suchen. Ich liebe Bücher, lesen ist meine Hobby #1 und ich brauche das eine oder andere Nachschlagwerk. Die Frage ist einzig, ob ich meine Ferienromane immer kaufen muss oder ob es was aussergewöhnliches aus der offenen Bibliothek auch tut. Beides hat seinen Reiz. Meistens kaufe ich lieber neu, einfach, weil das Angebot so grösser ist.

Bei allem Wachstum habe ich eine Regel beachtet: Nicht mehr als 3 Bücher pro Fachgebiet. Gemäss dieser Regel darf ich noch ein Buch zum Thema Essen kaufen und das eine oder andere über Meditation und Entrümpeln läge drin. Ich freu mich schon auf Neukäufe… Ich muss aber zugeben, dass ich hier wieder etwas disziplinierter vorgehen sollte. Bevor ich kaufe, sollte ich vielleicht den Ausmiststapel abbauen.

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Midimalismus im Kleiderschrank

Die meisten Bücher und Youtuber empfehlen, als erstes den Kleiderschrank zu entrümpeln und gleichzeitig die Capsule Wardrobe zu testen. Nicht ich.

Die Gründe dafür sind ziemlich einfach: Mir stehen viele Dinge nicht, ein simples Shirt, das an anderen gut genug aussieht, ist mir zu kurz, zu lang oder zu hochgeschlossen, womit ich matronenhaft aussehe. Oder aber der Ausschnitt ist zu gross, womit das nächste Problem angeprochen wäre. Das erste ist schlicht, dass ich meistens eher zu wenig als zuviele Klamotten im Schrank habe.

Das nächste Problem ist, dass ich meistens zu warm habe und auch im Winter als Basis ein T-Shirt trage und im Büro vorzugweise kurzärmelig arbeite. Es muss schon anhaltend Minusgrade geben, dass ich meinen einzigen dünnen langarmpulli hervorkrame (den ich zum Glück in den warmen Wintern nicht aussortiert habe). Damit scheiden grosse Ausschnitte aus, die ich mit einem engaliegenden Top entschärfen könnte. Es wird dafür einfach nicht kalt genug. Ich habe deswegen keine Sommer oder Wintergarderobe. An einem Wintertag mit 10 Grad kann ich problemlos eine dünne lange Sommerhose tragen. Hätte ich die viel gepriesene Capsule Garderobe, läge diese Hose nun im Keller und ich müsste eine Abendroutine haben, um diese am Vorabend hervorzukramen. Dazu müsste ich auch immer wissen, dass es morgen warm wird. Für mich ein unnötiger Aufwand. Wobei nichts dagegen spräche, eine klarere Abendroutine zu entwickeln. Trotzdem würde ich kaum in den Keller gehen, der, nebenbei bemerkt, zu klein ist für einen Schrank und die paar anderen Dinge, die dort herumliegen.

Nicht zuletzt habe ich kaum Unterschiede zwischend der Arbeits- und Freizeitgarderobe. Arbeit: Schwarze Hose und ein anständiges Shirt, neuerdings vielleicht einer meiner knalligen Blazer, Freizeit: Vielleicht eine helle Jeans oder die Rote. Möglicherweise das selbe Shirt.

Gelegentlich trage ich gewisse Dinge plötzlich nicht mehr. Aktuell habe ich keine Lust auf grosse Ausschnitte und trage kleine. Ich habe auch lange weder Grün noch Rot getragen, so lange, dass ich diese beiden Farben gar nicht mehr im Kleiderschrank hatte. Plötzlich, nach 4 Jahren, hatte ich wieder Lust auf Rot. Ich habe es nicht bereut, dass ich diese Shirts neu kaufen musste, aber ich hätte sie auch behalten und wieder anziehen können. Das selbe gilt für schwarze Oberteile, manchmal habe ich keine Lust mehr darauf, aber es wäre ein Fehler, sie auszumisten. Plötzlich gehe ich aus und dieses eine Shirt ist genau richtig dafür. Das eine oder andere Mal war ich definitiv froh, meine alten Klamotten noch zu haben.

Sehr ähnlich verhält es sich mit Accessoires. Im Moment habe ich keine anständigen Schuhe, weil ich keine schönen gefunden habe. Zu gross, zu schmal, hinten zu weit, nicht schön… Unter anderem möchte ich mal wieder ein Paar fette Turnschuhe, Vans oder so. Dick, weich und bequem. Ich trug solche Schuhe mit anfang 20 und im Winter waren sie wasserdichter als Winterschuhe. Das verstehe ich wirklich nicht an Schuhen: Die eleganteren sind nie wasserdicht. 10 dicke Tropfen  und die Socken werden schwarz, wenn sie es nicht schon sind. Wie soll ich damit spontan nach Hause laufen?

Aus dem selben Grund, wie ich ganz verschiedene Shirts behalte, habe ich diverse Taschen und Schals und nach wie vor zu wenig Schmuck. Ich habe lange gesucht, bis ich in den Ferien eine lila-pinke Halskette fand, die nicht zu kitschig ist. Taschen und Schals müssen zum Anlass und zur Kleidung passen und meiner Meinung nach habe ich immer noch zu wenig davon. Ein eleganter violetter Schal, ein grosses zitronengelbes Tuch, eine mittelgrosse elegante schwarze und eine ähnliche rote Tasche würden meine Garderobe abrunden. Ach und verschiedene Mützen wären auch toll. Vielleicht finde ich mal noch eine graue. Statdessen habe ich 2 vioellette im Brocki gefunden und mitgenommen. Der eine passt perfekt zum  Parisschal, den ich vor 4 Jahren als Notfall gekauft hatte. Paris war im November doch kühler als gedacht.

In Sachen Klamotten gehe ich also eher den umgekehrten Weg, obwohl ich weder Fashionista noch Sammlerin bin. Ich will einfach für jede Stimmung das Richtige haben. In gewisser Weise spiegelt meine Kleidung meine Persönlichkeit wider: 1000 Interessen und dazu Freunde aus ganz Europa mit verschiedenen Hobbies, Lebensentwürfen und Ansichten.

Nun ist es trotzdem so weit gekommen, dass ich den Schrank ausmiste. Gut 10 Shirts sind weg, momentan bin ich an der Unterwäsche dran, die zwar zu umfangreich ist, aber trotzdem so bleiben darf, bis ich alles aufgebraucht habe. Ich trage alle Socken und fast alle Unterhosen, da gibt es halt einfach einen Kaufstopp, bis alles Löcher hat und von allein in den Abfall wandert. Danach werde ich mich den Hosen widmen. Mit etwas Glück habe ich auch bald eine neue Wohnung und da lohnt es sich doppelt, mit wenig Gepäck umzuziehen. Mal sehen, wie sich meine Wohnsituation entwickelt.

 

 

Harry-Potter-Besessenheit

Warnung: Horkruxbesprechung im Detail.

Das letzte Harry-Potter-Buch kam vor 10 Jahren raus und der letzte Film ist auch schon eine Weile her. Trotzdem gibt es immer wieder Neues in der Zauberwelt zu entdecken, seien es auch nur merkwürdige Fragen. Die erste ist, ob Hermine Viktor geküsst hat.

Ich habe ein Forum gefunden, in welchem über 28 Seiten diskutiert wird, welche Beziehung Hermine zu Viktor hatte. Ich bin erst auf Seite 3 und habe die volle Absicht, den ganzen Thread zu lesen, obwohl ich bezweifle, dass die Fans zu einer abschliessenden Antwort kommen werden, es sei denn, die uralte Diskussion erhält neue Infos von J. K. Rowling. Sie findet zwischen dem 6. und 7. Buch statt. Wobei, es gibt so ein interessantes Detail…

Es gibt zwei Quasibeweise für einen Kuss zwischen Hermine und Viktor: Darauf angesprochen ist Harry ziemlich sicher, dass einer stattgefunden hat, später wirft Ginny Ron an den Kopf, jeder habe bereits Erfahrungen ausser er. Ebenfalls dafür spricht, dass ab Band 5 Verliebtheit allgegenwärtig ist und Hermine sowohl auf dem Laufenden ist als auch Harry Tipps bezüglich Cho geben kann. Zu guter Letzt scheint nichts darauf hinzudeuten, dass Hermine überhaupt kein Interesse an Jungs hätte oder sich aufspart für die wahre grosse Liebe. Ausserdem denke ich, dass die körperliche Seite der Verliebtheit nicht Thema der Harry-Potter-Bücher sein soll und somit nicht mehr thematisiert werden muss, als sie es wird.

Ich habe mir immer vorgestellt, dass Hermine Viktor harmlos küsst, kaum mehr als ein Ausprobieren, und dann feststellt, dass sie viel lieber Ron küssen würde und die Beziehung versanden lässt. Als Kopfmensch könnte der Kuss nach dem Ball stattfinden, denkbar ist aber auch ein Moment nach der zweiten Aufgabe. Das Buch ist aus Harrys Sicht beschrieben, obwohl das Trio fast die gesamte Freizeit zusammen verbringt und Hermine sehr ehrlich ist, ist es denkbar, dass sie längere Zeit ohne Harry und Ron verbringt und dies nicht weiter auffällt.  Harry, der im 4. Buch noch keinen Blick für Verliebtheit hat, könnte annehmen, sie lese Bücher. Das braucht ziemlich viel Zeit. Nicht zuletzt schätzt Viktor als Weltstar vermutlich ihre Diskretion und kann sie leicht dazu überreden, ihre Treffen geheim zu halten.

Gegen einen Kuss spricht die Tatsache, dass Hermines Beziehung zu Viktor kaum beschrieben wird. Es könnte daran liegen, dass Viktor Rons Konkurrent sein sollte und J. K Rowling möglicherweise später aber darauf verzichtete, Viktor jedoch nicht ganz streichen wollte. Viele Fans im genannten Forum meinen zwar, sie sei eine sehr gute Autorin und hätte sowas vermieden, aber darauf würde ich mich nicht verlassen, da wie erwähnt körperlichen Aspekte der Liebe nicht das Hauptthema der Bücher sind. Der Verzicht ist für die Geschichte vernachlässigbar, möglich ist auch, dass sie unter Druck war und deswegen diesen Teil vergessen hat. Niemand ist perfekt.

Es wäre auch möglich, dass Hermine sich verstandesmässig für Jungs interessiert, jedoch vor dem 7. Band keine Lust auf Erfahrungen verspürt. Als Kopfmensch könnte sie Spätzünder sein. Das ist nicht ungewöhnlich.

Das interessante Detail ist die Annahme, Hermine hätte nichtweisse Vorfahren. Ich bin keine Anhängerin dieser Theorie. Ich sehe Hogwarts als eine englische Durchschnittsschule mit einigen nichtweissen Schülerinnen und Schülern und wenn Hermine eine davon wäre, würde J. K. Rowling sie meiner Ansicht nach klar als solche kennzeichnen. Die braunen buschigen Haare und ihre tiefe Bräune nach ihren Ferien in Südfrankreich vor dem trimagischen Turnier sind für mich keine ausreichenden Indizien für ethnische Unterschiede. Zudem müsste man Harrys Herkunft überdenken, ich kenne einen Armenier, der schwarze wilde Haare und grüne Augen hat. Dass Harry  höchstwahrscheinlich fast nur englische Vorfahren hat, erfahren wir nicht vor dem 5. Band oder sogar später, wenn die drei Brüder auftauchen.

Wenn wir  trotzdem annehmen, dass Hermine wenigstens sizilianische Vorfahren hat (pakistanische verkomplizieren die Annahme), besteht eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie sexuelle Erfahrungen für eine feste Beziehung aufspart. Unter dieser Annahme ist klar, dass Viktor dafür nicht in Frage kommt, da eine Fernbeziehung zu kompliziert und instabil wäre.

In einem Kinderbuch über Freundschaft in einer vermutlich überwiegend weissen Durchschnittschule ist es vernünftig anzunehmen, dass Hermine weitgehend dem Durchschnitt entspricht, somit weiss ist und mit fast 15 das erste Mal einen Jungen küsst. Ihre Ethnie hätte man natürlich ab dem ersten Film anders darstellen können, ich denke, das hätte jeder Fan akzeptiert. Ich nehme aber an, dass sich J. K. Rowling nicht dafür eingesetzt hat, dagegen spricht auch, dass Hermine ihr alter Ego ist.

Die zweite interessante Frage ist, wie genau ein Horkrux gemacht wird. J. K. Rowling will nicht ins Detail gehen, wir wissen aber, dass ein Aspekt aus der Harry-Potter-Welt so widerlich ist, dass Rowlings Lektorin Brechreiz verspürt, wenn sie den genauen Vorgang erklärt bekommt. Gemäss einigen Gegenstimmen ist allerdings nicht klar, ob sich der unaussprechliche Vorgang auf die Herstellung eines Horkrux‘ bezieht oder auf die Belebung von Voldemorts Ersatzkörper. In Band 4 ist Voldemort nicht grösser als ein Kleinkind und ich weiss tatsächlich nicht, wie er seine verstümmelte Seele in einen Fetus bringt. Das ist wirklich widerlich.

Aber muss die Herstellung des Horkrux‘ widerlich sein? Notwendig dazu ist laut Slughorn die schlechte Tat schlechthin, der Mord einer unschuldigen Person. Dabei wird die Seele des Körpers entzwei gerissen und ein Teil (die Hälfte? Oder ein Splitter?) in einen Gegenstand eingesperrt, so dass man nicht sterben kann. Oder jedenfalls ähnlich wie ein Geist ans Diesseits gebunden bleibt.

Manche Fans spekulieren, für einen Horkrux sei Kannibalismus oder Nekromanie, Zauber mit dem toten Körper, notwendig. Sie argumentieren, Voldemort schöpfe Kraft aus dem Verstorbenen, was mit ein Grund ist, warum einige Völker Tote essen. Oder es zumindest früher taten. Meiner Ansicht nach ist das jedoch nicht notwendig, um einen Teil seiner Seele in einen Gegenstand oder ein Lebewesen zu bannen.

Ebenfalls diskutiert werden Selbstverstümmelung, körperlich wie auch spirituell: Opferung der Nase oder eines menschlichen Bedürfnisses wie Essen oder Atmen. Sieben rituelle Opfer wären gängig und Voldemort wollte sieben Horkruxe schaffen. Körperliche Opfer sind möglich, meiner Ansicht nach aber eher banal, dagegen spricht, dass die Riddle-Familie völlig unversehrt gefunden wird. Es scheint mir unsinnig, einen Körper, ob den eigenen oder einen fremden, zu verstümmeln und daraufhin so zu verzaubern, dass nichts davon zu sehen ist. Sofern das überhaupt möglich ist, Fluchnarben sind nicht heilbar. Spirituelle Opfer sind interessanter, ich glaube jedoch nicht, dass J. K. Rowling darauf hinaus wollte, da dies einen religiösen Beigeschmack hat und Religion nicht Thema der  Geschichte ist. Andererseits kann man es auch nicht ausschliessen. Sexualmagie wäre ebenso denkbar, aber ich bezweifle, dass Voldemort genügend Interesse dafür aufbringt, dass… verwertbare Energie entsteht. Ein Orgasmus dürfte ihn nicht mehr befriedigen als ein nahrhaftes Essen nach einem anstrengenden Tag und das auch nur als Stillen eines Überlebensinstinkts. Liebe verspürt er nachweislich nicht.

Das einzige Opfer, das ich mir vorstellen kann, ist ein (junges) Einhorn. Quirrel meuchelt eines in Band 1 und verflucht so sein Restleben. Rowling stellt dabei klar, dass dies ein grosses Verbrechen ist, womöglich ähnlich schlimm wie ein Menschenmord. Unverzeihliche Flüche würden dabei auf den dritten Platz rutschen in der Rangfolge der Verbrechen. Das ist diskutabel, ich würde sie auf den zweiten Platz setzen.

Meiner Ansicht nach reicht es für den Horkrux, jemanden zu ermorden und die zerrissene Seele mit diversen komplizierten Flüchen in einen Gegenstand zu bannen. Da die Seele eigentlich ganz bleiben oder heilen möchte, sind körperliche Reaktionen wie würgen, erbrechen oder eine Art Implosion vorstellbar. Auch eine ähnliche Reaktion wie beim nicht näher beschriebenen Dementorenkuss wäre möglich. Auf jeden Fall angedeutet werden dauerhafte körperliche Veränderungen wie eine eingeschmolzene Nase oder scharlachrote Augen.

Unter der Annahme, das grausige Ritual sei für die Herstellung eines Ersatzkörpers notwendig, nicht jedoch für einen Horkrux, ist diese Frage für mich ausreichend beantwortet.

Noch offen ist die Frage, warum Voldemort nach Albanien flüchtet. Es gibt dazu von den SuperCarlinBrothers auf Youtube ein Video, das nachvollziehbar erklärt, warum Südengland passender wäre, unter anderem deshalb, weil England von den Kelten Albion genannt wurde. Das heisst schlicht Land, gemäss Wikipedia wurde Albion später mit der Farbe weiss in Verbindung gebracht. Das lebt weiter in Albino oder auch Albus und Albanien. Ich vermute, irgendwo wurde aus Albion Albanien und das Balkanland steht stellvertretend für eine weit abgelegene Gegend. Für Harry Potter ist das nicht weiter bedeutend, wenn sich auch die Frage stellt, warum die Erbin Helena mit ihrem Geliebten von Schottland nach Albanien reist, wenn Südengland höchstwahrscheinlich abgelegen genug ist im Mittelalter. Transsilvanien fände ich naheliegender als Albanien, wenn jemand unbedingt nach Osteuropa flüchten will. Mal sehen, ob ich irgendwann etwas zum Thema finde.

Ich lege Karten

Vor 6 oder 7 Jahren habe ich mir Zigeunerkarten gekauft. Es gab mehrere zur Auswahl, aber das grosse Set mit 72 Karten schien mir zu umfangreich und der andere Name, irgendwas mit L, gefiel mir nicht. Die 36 Zigeunerkarten gefielen mir, obwohl ich mit dem Namen nicht viel anfangen konnte. Die heissen doch inzwischen Roma? Oder Sinti? Beides taugt allerdings nicht als Kartenname, finde ich.

Gelegentlich will ich ja solchen Dingen abschwören, aber ich bin halt nicht komplett wissenschaftlich und nüchtern. Dabei ist es nicht mal so, dass ich glaube, das Schicksal würde in die Karten fahren und sich mir zeigen. Ich mische die Karten gut, aber wie sie zu liegen kommen, scheint mein alleiniger Verdienst zu sein. Ich habe keine starke Eingebung, die mir bedeutet, wann ich mit dem Mischen aufhören soll, würde ich fürs Jassen mischen, würden die Mitspieler wohl sagen, jetzt sei es aber gut.

Ich lege genau 2 Dinge, genau nach Buch und ebenso verfahre ich anschliessend mit der Deutung. Beschäftigt mich eine Frage mehrere Tage, lege ich 6 Karten, wobei die Mittlere für mich steht, eine für die Vergangenheit, eine für mein Unbewusstes, eine für die Gegenwart, für die Zukunft und eine 6. als Zeitindikator. Ende Jahr, also heute, deute ich die grosse Legung mit allen 36 Karten. Dazwischen vergehen Monate, in welchen ich kaum auf das rote Buch schiele und auch nicht das Bedürfnis verspüre, etwas zu erfahren.

Ob die Karten richtig liegen? Schwer zu sagen, ich habe einmal eine Trefferquote von 8% errechnet, was miserabel wäre. Ein Grund, damit aufzuhören. Aber das tue ich offensichtlich nicht.

Ich glaube, das Interessante ist nicht, wie die Legung zustande kommt, sondern, was ich daraus herauslese. Darin liegt der Gewinn für mich. Anfangs ging es nur darum, die verschiedenen Karten zu sehen und abzuwarten, was mein Unterbewusstsein dazu sagen würde. Ich denke, die Karten dienen genau dazu: Mir bewusst zu machen, was ich gerade glaube, was meine Wünsche sind und was die weiteren Schritte sein könnten. Inzwischen stelle ich aber fest, dass trotz kräftigem Mischen immer die selben Karten auftauchen und sie nur langsam von der Zukunft in die Gegenwart und dann in die Vergangenheit rutschen. Mindestens 3 Jahre geisterte der Tod herum, der mich mahnte, loszulassen. Ungeduldig fragte ich mich, was damit gemeint sein könnte. Seit 2 oder 3 Jahren habe ich einen Offizier, einen Geliebten oder einen Witwer, manchmal alle zusammen. Für dieses Jahr tauchte am Rand der Liebe und des Berufs die Karte Eifersucht auf. Ich denke, das ist durchaus wörtlich zu nehmen und Mobbing und Eifersucht sind Themen, die im Abstand einiger Wochen in meinem Leben auftauchen.

Ich verstehe die Karten nicht als explizite Warnung, mehr als ein Hinweis auf Dinge, über die ich mir Gedanken machen soll, um frühzeitig eine Lösung zu finden. Die vielen männlichen Karten der aktuellen grossen Legung deute ich so, dass ich mich wieder auf meine Sachlichkeit konzentrieren soll und weniger die Intuition. Konkret ist es Zeit, die nächsten beruflichen Schritte zu planen, eventuell körperliche Kraft zu entwickeln und achtsam zu sein, in meinem Körper. Ebenso konkret brauche ich mehr Männer in meinem Umkreis, mit einem Frauenbüro und einem frauenlastigen Chor kommen meine männlichen Energien zu kurz. Letzte Woche hatte ich allerdings einen kleine Ausgleich: Ausgang mit 3 Männern, tanzen, Tischfussball spielen und Bier trinken. Es hätte auch ohne Fussball und Bier geklappt, aber diese eher männlichen Interessen haben sicher nicht geschadet bei der Wiederherstellung meines Gleichgewichts.

Vor einigen Tagen habe ich mir Jahresziele gesetzt und es tut gut, mir diese nochmals mit Karten bewusst zu machen. Schliesslich lese ich daraus auch nur Dinge, die ich schon mal gesehen habe.

 

 

 

Follow Up IV

Yay, es tut sich was mit meinem Wissen.

  • Im Letzten Post habe ich ja geschrieben, ich hätte Bauchschmerzen seit Anfang November. Ich hatte einen ziemlich üblen Darminfekt erwischt, der seine vollen 2 Wochen beanspruchte, bis ich wieder einigermassen auf den Beinen war. Allerdings hatte ich seither an einer ganz bestimmten Stelle Bauchschmerzen. Es kam und ging und ich hatte keine Ahnung, was es sein könnte. Dr. Google schlug alles Mögliche vor, auf jeden Fall müsse eineweitere ärztliche Untersuchung her. Die brachte erst mal nicht besonders viel, ausser der Bestätigung, dass da noch was entzündet war. Vorerst wurde ich mit der Bitte um eine Stuhlprobe und dem Versprechen, rasch an einen Gastroentrologen verwiesen zu werden, entlassen. Meine Ärztin guckte mich fast missbilligend an, als ich sagte, ich würde wieder arbeiten, aber sollte ich etwa zu Hause bleiben? Ich fühlte mich auch während des Infekts nicht krank, tatsächlich hatte ich kaum Fieber. Vielleicht ein Warnzeichen, Fieber hätte diese fiesen Bakterien vermutlich gekillt. Ich war immer absolut klar im Kopf und brauchte keine Schmerztabletten. Ich bin da sehr vorsichtig, manchmal reicht es, sich hinzulegen und einzuschlafen. Allerdings nahm ich Bioflorin, was den Durchfall sehr schnell stoppte. Hauptsächlich sind das gute Bakterien, die den Darm aufbauen helfen.

    Nach 2 Wochen hatte ich also keinen Durchfall mehr, dafür leichte Verstopfung, wiederkehrende punktuelle Bauchschmerzen und wenig Hunger. Mein Darm benahm sich einfach nicht so, wie ich es mir gewohnt war, ich hatte dazu kaum Appetit. Mit der Zeit konnte ich länger laufen und für kurze Strecken eine Tasche tragen, aber immer nach kurzer Zeit machte sich die Stelle im Bauch bemerkbar.

    Dann kam endlich der Termin beim Arzt… Er erklärte, eine Darmschlaufe sei noch gereizt und verursache die punktuellen Schmerzen. Meistens beruhige sich das von selbst, das könne aber durchaus einige Wochen oder gar Monate dauern. lberogast wirke aber gut. Gutes Zureden und Schonkost sowie Hausmittel wie Apfelsaft oder Feigen helfen natürlich auch, in leichten Fällen nehme ich immer Apfelsaft oder eine Banane und etwas schwarze Schokolade. Ich will damit keine Werbung machen, es sind einfach sehr gängige Produkte, die man ohne Verschreibung bekommt und mir haben sie geholfen. Mein Bauch ist nochmals besser geworden. Was mich freut, denn würde das Problem weiter bestehen, müsste ich irgendwann von einem Reizdarm sprechen. Ha, nicht mit mir, bis jetzt hat er zuverlässig funktioniert und ich bin zuversichtlich, dass er bald wieder im Takt ist.

  • Der Besuch hat mich natürlich nervös gemacht und am Abend vorher konnte ich kaum einschlafen. Dazu spukte mir etwas anderes noch im Kopf herum. Als ich endlich eingeschlafen war, erwachte ich verstört aus einem üblen Albtraum. Mir schien, ich müsste das ganze Einschlafprozedere nochmals von Vorne anfangen, aber ich schlief recht schnell wieder ein. Nur, um einen noch schlimmeren Albtraum zu haben. Normalerweise wache ich da mit Herzklopfen auf und beruhige mich wieder, aber diesmal fühlte ich mich allein.

    Gemäss  meiner Theorie, an meiner Einsamkeit könnte erdbebenbedingter Infraschall schuld sein, prüfte ich am nächsten Morgen, ob es in der Nähe ein Erdbeben gegeben hatte. Das war nicht der Fall und somit steht meine Theorie wieder auf wackeligen Füssen. Es könnte auch einen hormonellen Zusammenhang haben. Es bleibt jedenfalls spannend.

  • Es gibt ein Phänomen, das unter mindestens 3 verschiedenen Namen beschrieben wird und immer ein Schattendasein führt. Es wird offenbar im ersten Pyschologiesemester kurz angesprochen, taucht als Randnotiz im DSM auf oder als Warnung, wie Qi Gong (wird explizit in diesem Zusammenhang erwähnt, wobei es nicht speziell mit dieser Meditationsform verbunden ist) nicht ausgeübt werden soll.
    Es geht um das periphere Sehen, also der Bereich am Rand des Blickfeldes. Der Mensch sieht dort kaum mehr eine Bewegung und dreht den Kopf, um festzustellen, ob da ein anderer Mensch vorbeiläuft oder ein Tiger. Sich zu vergewissern, dass keine Gefahr droht, ist ein Reflex, den einige Menschen allerdings unterdrücken können. Dies scheint dazu zu führen, dass das Unterbewusstsein nicht beruhigt wird und ständig von hinten einen Angriff erwartet. Da dies aber nicht bewusst wird, drückt sich die Angst in Paranoia und ähnlichen Symptomen aus und kann, dauert die Unsicherheit an, zu einem Zusammenbruch führen. Was den Menschen dazubringt, den Reflex zu unterdrücken? Zum Beispiel ein PC im Grossraumbüro. Der Mensch konzentriert sich auf die Arbeit und versucht, alles rundherum auszublenden. Das funktioniert aber nicht immer gleich gut. Deswegen hat ein Amerikaner die sogenannten Cubicles erfunden, diese Arbeitszellen, die in jedem Film zu sehen sind. In diesem Zusammenhang taucht der Begriff Subliminal Destraction Exposure auf. Ich habe eine einzige Quelle im Internet dazu gefunden, das Interesse daran scheint nicht gross zu sein. Die Quelle ist über 15 Jahre alt und die Diskussion darum längst gestorben. Man kann sich durchaus die Frage stellen, wie relevant das ist. Ich würde es aber natürlich nicht erwähnen, wenn ich es nicht spannend fände.

    Im DSM (Handbuch für psychishe Krankheiten) spricht man (sinngemäss) von einer kulturabhängigen Psychose, es scheint, als wolle sich niemand damit die Finger verbrennen und am Ende eine kulturelle Praktik als psychotisch darstellen. Man will ja kein Rassist sein. Dabei würde es hier richtig spannend. Leider wird das Leiden mit 2 kurzen, wenig aussagenden Sätzen abgespeist. Bräuche, die wir nicht kennen, können zu psychischen Zusammenbrüchen oder auch (Massen)Hysterie führen. That’s it.

    Kommen wir also zum Qi Gong, einer dieser kulturellen Praktiken, wobei ich ursprünglich einfach nur negative Nebenwirkungen einer Meditation recherchieren wollte. Ich wusste bereits, dass Meditation bei aktuen psychischen Problemen gefährlich sein kann, mehr wird aber meistens nicht erklärt.  Dabei bin ich sooo neugierig… Es geht eigentlich einfach darum, das Grübeln nicht noch zu verstärken. Die Tipps, wie Qi Gong auszuführen sei, scheinen den Übenden vor Überforderung schützen zu wollen. Das Unterbewusstsein könnte verwirrt werden, wenn der Übende sich auf einen Punkt vor sich konzentriert und gleichzeitig am peripheren Rand Bewegungen wahrnimmt und nicht überprüfen kann, dass keine Gefahr droht (man will sich ja konzentrieren). Es ist auch die Rede davon, dass es nicht zu stark winden soll, möglicherweise soll damit Infraschall vermieden werden, der ein unterschwellliges Gefühl von Angst vermitteln kann. Letzteres ist meine Interpretation. Andere Anweisungen sind sehr leicht nachvollziehbar, etwa nicht an der prallen Sonne oder mitten im Durchzug zu üben.

    Ebenfalls problematisch kann das Üben mit vielen anderen Meditierenden werden. Der Guru spricht, man hängt an seinen Lippen. Der Hintermann kratzt sich, jemand weint leise und der Dritte verlässt eben den Raum und vergisst, die Tür leise zu schliessen… Kommt alles zusammen, kann eine sensible Person einen Zusammenbruch erleiden. Darauf wollte ich ursprünglich bei meiner Recherche hinaus, denn ich stelle immer wieder fest, dass Bekannte, die anfangen zu meditieren oder sich für eine andere, teilweise unkonventionelle Sache interessieren, recht schnell völlig davon vereinnahmt sind und merkwürdige Theorien diskutieren wollen. Sie sind durchaus beieinander und sehr gut in der Lage, sich klar auszudrücken, so dass ich sie noch nie zum Arzt schicken wollte. Allerdings scheinen viele einen leichten Nervenzusammenbruch mit einer Erweckung zu verwechseln. Wer etwa nach einem Jobverlust plötzlich sehr viel meditiert und sich in ein Schweigeretreat zurückzieht, nimmt das Problem mit, es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich gewaltsam Gehör verschafft und einen ausser Gefecht setzt. Gewissenhafte Mönche und Nonnen teilen Betroffene einer Arbeitsgruppe ausserhalb des Übungsraumes zu. Die körperliche Bewegung und, so wird gewissermassen geraunt, gelegentlich etwas Fleisch (grimmige Befriedigung glimmt in mir auf), scheinen die Betroffenen innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen wieder zu beruhigen. Soweit ich mich erinnere, habe ich davon in Büchern von unter anderem Tim Krause und Andy Puddicombe gelesen. Sie sind manchmal hart an die Grenze gegangen, haben jedoch daraus gelernt. Auch Stephen Batchelor (Confessions Of a Buddhist Atheist) bringt einige interessante Gedanken im ersten Teil seines Buches.

    Warum ich immer wieder auf denselben Themen herumhacke? Weil ich bei aller ausschweifender Kritik Meditation für eine extrem gute Sache halte und bei verantwortungsvollem Üben das Gehirn zu seinem Vorteil verändert wird. Weil ich wissen will und weil ich hoffe, dass verständlich geschriebene Informationen anderen helfen, manche Fehler nicht zu begehen. Und nicht zuletzt möchte ich Lücken sichtbar machen. Bestimmt gibt es andere, die sich die selben Fragen stellen und auf Wände stossen.

  • Schliessen wir das Thema Meditation doch noch positiv ab: Ich dachte anfangs, mein Jahr 2017 sei erreignislos und wenig erfolgreich verlaufen. Ich schaffe es aber, häufig in den Pausen bewusst um den Block zu laufen, nehme mir bei der Arbeit häufiger Zeit, zwischen vielen Anrufen in aller Ruhe ein Glas Wasser zu trinken und meditiere immer wieder vor dem Einschlafen. Nach dem Stressseminar, welches ich ebenfalls im letzten Post (Lachen ist die beste Medizin) erwähnt habe, habe ich  angefangen, auf dem WC eine ruhige Minute zu verbringen. Ich bleibe in der Kabine, lehne mich an die Wand und zähle 30 Mal ein- und ausatmen. Zum Ausgleich gibts weiterhin (zuwenig) Sport. Spaziergänge, Schwimmen, Tanzen, Yoga, da gibts im Moment nichts Neues, zumal ich seit bald 2 Monaten meinen Darm kuriere und somit viel Zeit im Bett verbracht habe. Aber immer mit einem guten Buch 🙂 Ich habe dein Eindruck, den stressigen Herbst besser als auch schon überstanden zu haben. Das Vitamin D hilft aber auch weiterhin. Ich bringe genug Motivation auf, sogar bei scheusslichem Sonntagswetter kurz rauszugehen. Für mich ist das durchaus eine Leistung.
  • Am besten scheine ich zu funktionieren, wenn ich ab 8 offline gehe und allgemein Feierarbend habe. Leider wird mir dabei jeweils irgendwann langweilig, zudem kommt mir der Zyklus dazwischen. Der Eisprung will produktiv genutzt werden… Und schon bin ich wieder übermüdet im Büro und trinke zuwenig. Der Kaffe hält mich um 7 abends so wach, dass ich mich vor den Laptop setze und das Blaulicht tut sein Übriges und schon ist es 11 und ich wollte seit einer Stunde unter der Bettdecke sein. Ab ins Bett, das Thema will ich heute nicht weiter ausführen 🙂